GPS-Ortung mit einem Peilsender

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GPS-Ortung mit einem Peilsender
Heute sind sie gar nicht mehr wegzudenken. Was ursprünglich zur Positionsbestimmung und Navigation für den militärischen Bereich (Waffensystemen, Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge) vorgesehen war, ist heutzutage bereits in manchen Kleinwagen vorzufinden: das GPS Navigationssystem.
Das GPS (Global Position System) basiert auf der Satellitentechnik. Ein Satellit ist ständig in Bewegung und funkt die Signale an den GPS-Empfänger. Eingehende Signale ermöglichen dem GPS-Empfänger die Ortung der eigenen Position. Nach Fahrtantritt funken der Satellit und das GPS ihre Bewegungsänderungen. Durch diesen Abgleich mit mindestens vier Satelliten kann die Navigation zum gewünschten Fahrziel vorgenommen werden.
Neben dem Einsatz in einem Navigationssystem ist das GPS auch für die Ortung von Fahrzeugen, Motorrädern, Yachten oder von Frachtlieferungen von großem Nutzen. Wie schnell ist es passiert, ein Mietwagenvermieter möchte über den Verbleib des geliehenen Wagens Bescheid wissen oder ein Spediteur möchte den Kunden unterrichten, wo die Lieferung sich gerade befindet. Mit Hilfe der GPS Ortung durch einen Peilsender ist das kein Problem. Der kleine Peilsender ist an irgendeiner Stelle anzubringen und eine 5 m genaue Ortung kann erfolgen.
Die Vorgehensweise ist wie folgt: in den eingeschalteten Tracker, der eigentliche Micro Miniatur GPS Peilsender, ist eine handelsübliche SIM Karte einzulegen. Bei Anwahl des GPS-Peilsenders wird unverzüglich eine SMS auf das Handy (bis zu 5 Nummern sind möglich) abgesetzt, aus der die Längen- und Breitengrade ersichtlich sind.
Unterschiedliche Informationsauswertungen sind möglich. Bei einem bestehenden Internetzugang sind die Daten bei Google Earth oder Google Maps einzutragen. Ohne einen Internetzugang können die Daten auch in einen Routenplaner eingegeben werden. Die letzte und beste Möglichkeit ist die vollautomatische Übertragung an einen PDA oder an Navy-Handy. Die passende Software ist in jedem guten Onlineshop für Überwachungstechnik erhältlich.
Weiteres ist bei den GPS-Peilsendern sehr interessant. Sobald das GPS ein voreingestelltes Gebiet verlässt, wird automatisch eine SMS gesendet.
GPS Ortung und Peilsender
Die Einsatzbereiche für GPS-Ortungssysteme und Peilsender sind enorm vielfältig.
Mithilfe dieser Technik ist es möglich, jedes gesuchte Objekt überall auf der Erde zu orten.
Ursprünglich ist GPS eine Entwicklung des US-Militärs. Vor einigen Jahren wurde die Technologie zur zivilen Nutzung freigegeben. Um jedoch eine militärische Nutzung durch Privatpersonen auszuschließen, wurde eine künstliche Unschärfe im System installiert. Im militärischen Bereich ist eine Zentimeter genaue Ortung möglich, während bei ziviler Nutzung eine Zielgenauigkeit im Meter-Bereich erzielt wird.
Die Funktionsweise ist sehr einfach. Von einem Satelliten aus wird ein Sender genau angepeilt. Ein Computersystem setzt die empfangenen Daten sofort in Längen- und Breitengrad um.
Den Einsatzmöglichkeiten dieses Peilssystems, sind nur durch die Fantasie Grenzen gesetzt.
Reedereien können die genaue Position ihrer Schiffe auf allen Weltmeeren in Echtzeit überprüfen. Somit sind sehr exakte Planungen der Ankunftszeiten und dadurch die minutengenaue Bereitstellung von Be- und Entladekapazitäten möglich.
Ähnlich verhält es sich bei LKW-Spediteuren. Die gesamte Fahrzeugflotte ist in einem System erfassbar. Lieferfristen können mit den Kunden exakt verabredet werden, und auch der weitere Einsatz der Fahrzeuge kann in Echtzeit von den Logistikern festgelegt werden. Besonders in Zeiten, in denen die Just in time-Belieferung des Kunden zum alltäglichen Geschäft gehört.
Standzeiten der Fahrzeuge im Stau, bei Be-und Entladetätigkeiten oder während der Arbeitspause des Kraftfahrers, lassen sich präzise ermitteln. Somit kann dieses System auch dazu verwendet werden, um Arbeitszeitprofile zu erstellen.
Auch bei der Aufklärung von Straftaten hat sich GPS bewährt. So kann ein gestohlener PKW, der mit GPS ausgerüstet ist, sofort geortet und somit wiedergefunden werden.
VIP´s tragen zum Schutz vor Entführungen Mini-GPS-Sender in der Kleidung. Mit dem Chip in der Kleidung, ließe sich auch die Position des Kindes beim Spielen leicht von Zuhause aus überwachen.
Die gesendeten Daten können auf verschiedene Weise ausgewertet werden.
Eine Möglichkeit ist, sich mit Hilfe einer im Sender eingebauten SIM-Karte, die Positionsdaten auf Anforderung zusenden zu lassen. Andere Systeme bieten einen zentralen Empfänger, auf dessen Daten man via Internet zugreifen kann.
In den letzten Jahren sind GPS-Sender erheblich im Preis gesunken und zu einem, von jedem bezahlbaren, Massenprodukt geworden.
