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Tastaturspeicher per Software Tastaturspeicher per Hardware



Keylogger auch Tastaturspeicher - Datenspeicherung

Keylogger

Keylogger

Ein Keylogger wird dazu verwendet, um die Eingaben eines Users, die er mit mittels der Tastatur an einem PC vornimmt zu speichern. Anschließend lässt es sich genau nachvollziehen, welche Begriffe – seien es Passwörter oder Befehle – der Benutzer in seinen Computer eingegeben hat. Dabei gibt es sowohl die Software-Variante als auch die Möglichkeit, solch einen Tastaturspeicher ohne jegliche Software-Installation, nur mit Hilfe von Hardware an das Computer-System anzuschließen. Der Vorteil für die Hardware-Methode liegt auf der Hand: weder muss so irgendein Programm im Hintergrund laufen, noch ist der Keylogger auf diese Weise vom Betriebssystem, der Computer-Hardware usw. abhängig. Stattdessen wird einfach ein kleiner unscheinbarer Adapter zwischen dem Keyboard und dem Computer montiert und zeichnet von da an alle Tastatur-Eingaben auf. Diese können u.U. sogar auf einem anderen PC wiedergegeben werden als dem, wo der Keylogger installiert wurde.. Die Einsatzmöglichkeiten für einen Tastaturspeicher sind recht vielfältig. Häufig werden sie von Behörden wie die Polizei oder den Geheimdiensten verwendet, da sich Straftäter aller Art oft und gerne eines Personalcomputers bedienen. Aber auch in dem privaten Bereich kann solch eine Tastaturüberwachung durchaus Sinn machen. Etwa wenn die Befürchtung besteht, dass die eigenen Kinder sich heimlich Zugang zu Webinhalten verschaffen, die nicht jugendfrei sind oder man den Verdacht hegt, dass der Ehemann sich allabendlich nicht mit Geschäftsfreunden im Netz austauscht, sondern die Zeit in Chat-Foren für Singles verbringt.

Keylogger, Tastaturspeicher

Bei einem Keylogger kann es sich sowohl um eine Software wie auch um ein Hardware - Produkt handeln. Bei Letzterem geht es um einen Tastaturspeicher, der unauffällig an einem Rechner angeschlossen werden kann und alle Eingaben archiviert. Dadurch werden natürlich auch die eingegebenen Passwörter ausspioniert, wodurch die Bezeichnung "Keylogger" entstanden ist. Alternativ kann auch eine Keylogger - Software genutzt werden, die auf einem Computer installiert wird und dort ebenfalls alle Eingaben abspeichert. Die Software - Variante bringt den Vorteil mit sich, dass sie nicht nur als reiner Keylogger eingesetzt werden kann. Schließlich wird auch eine visuelle Aufzeichnung ermöglicht, wodurch man zusätzlich über alle weiteren Computer - Aktivitäten informiert wird. Von größerem Interesse ist dennoch die Keylogger - Funktion. Schließlich ist es bei einer Spionage häufig nötig, an die Zugangsdaten eines Computers zu kommen. Würde es also keinen Keylogger geben, wären viele Observationen von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Trotzdem darf man nicht außer Acht lassen, dass es gesetzlich untersagt ist, mit einem Keylogger die Zugangsdaten einer anderen Person ausfindig zu machen. Wer dennoch einen Keylogger nutzt, muss mit einer Strafe rechnen. Dies hält die Spione der heutigen Zeit allerdings nicht davon ab, sich dennoch an den Möglichkeiten von einem Keylogger zu bedienen. Schließlich ist die Durchführung einer Spionage ohnehin verboten, ob nun mit oder ohne Keylogger.