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Rauschgenerator zum Schutz gegen Abhören

Rauschgeneratoren dienen dem Abhörschutz

Wie man sich mit wenig Aufwand gegen Mithörer schützt

Rauschteppich gegen Lauschangriffe
Mit Rauschen verbinden Radiohörer meist nichts Gutes. Es beeinträchtigt den Empfang und stört die Verständlichkeit. Gezielte „Rauschattacken“ können aber auch ganz bewusst eingesetzt werden – zum Beispiel gegen die mit elektronischen Minispionen arbeitenden Lauscher jeglicher Art.

Rauschen entsteht auf verschiedene Art und Weise. Grundsätzlich handelt es sich um zufällige Elektronenbewegungen, die sich als Rauschspannung über das ganze Fre-quenzspektrum verteilen und vorhandene Nutzsignale überlagern. Während sich Empfängerkonstrukteure um die bestmögliche Reduzierung des unerwünschten Rauschens in ihren Schaltungen bemühen, erzeugen sogenannte Rauschgeneratoren ganz bewusst eine hohe Rauschleistung.

Anwendungsbeispiel
Neben dem Einsatz in der Meßtechnik werden Rauschgeneratoren gerne für diverse Spezialanwendungen eingesetzt:
Eine Wagenkolonne soll vor funkferngesteuerten Bomben am Straßenrand geschützt werden. Um jeglichen Funkkontakt des Bombenzünders in der Nähe der Kolonne zu unterbinden, wird ein Begleitfahrzeug mit einem leistungsfähigen Rauschgenerator samt Antenne ausgerüstet. Jeder Funkempfang in Fahrzeugnähe wird in diesem „Störnebel“ wirksam unterbunden. Die Fernzündung einer Bombe über Funk ist im Bereich der Kolonne nicht möglich (Bericht „Funk gegen Bombenterror“). Auch funkgelenkte Flugkörper können im Bereich der Fahrzeuge gar nicht oder nicht mehr zuverlässig gesteuert werden.

Die Technik
Da sich die Rauschleistung eines Rauschgenerators auf ein ungeheuer breites Spektrum verteilt (der Laborgenerator „SKTU“ von Rohde & Schwarz arbeitet beispielsweise von 1 bis 1000 MHz), ist die Störleistung, bezogen auf die Empfängerbandbreite von beispielsweise 250 kHz, natürlich sehr niedrig.
Deshalb wirkt das breitbandige Rauschverfahren nur auf sehr kurze Reichweite, für weitreichendes Stören (sog. Jamming) ist es völlig ungeeignet.
Mit einer solchen Anordnung läßt sich bereits ein ganzes Zimmer wirksam „verrauschen“, was jeden Funkempfang unmöglich macht.
funkempfang.de


Beschreibung Rauschgenerator
Der Rauschgenerator sendet ein Rauschen aus, mit welchem die Mikrofone heute bekannter Abhörtechnik "verstopft" werden. Somit kann nur ein unverständliches Ergebnis übertragen werden. Das Rauschen ist im Raum deutlich hörbar. Jedoch stört es Personen weniger, da Menschen "durch zwei Ohren" bewusst und differenziert hören. Wir filtern also für uns wichtige Geräusche, selbst wenn uns Lärm umgibt. Abhörtechnik kann über diese "Intelligenz" nicht verfügen, zudem ist eine Differenzierung mit einem Mikrofon nicht möglich. Das Rauschen stellt ein regelrechtes „Frequenzchaos“ dar, welches das Übertragen von verständlichen Signalen unmöglich macht. Diesen Effekt sieht man auch immer wieder in Spionagefilmen, der berühmte „laufende Wasserhahn“, dessen Rauschen ein Abhören verhindern soll ... .
Die Kontaktresonator geben ein echtes Rauschen über das Sprachband, in den Raum die Lautstärke ist einstellbar. Es sollte so eingestellt werden, dass es deutlich hörbar ist, aber auch nicht bei normalen Gesprächen sonderlich stört. Wird eine Wand vermutet, aus welcher abgehört werden könnte, so sind die Resonatoren dort anzubringen bzw. dort hin zu richten. Ein Abhören des betreffenden Raumes bzw. Bereiches durch Mikrofone, Minisender und / oder Stethoskope wird so erschwert bzw. verhindert. Je lauter das Rauschen eingestellt ist, umso wirksamer wird das System. So können gezielt Räume bzw. Bereiche geschützt werden, wobei der Pegel variabel ist und auch bei Bedarf reduziert werden kann.
Die Kontaktresonatoren werden einfach auf die Wand, Fenster, Tür usw. geklebt (Klebemasse liegt bei). Achten Sie auf festen Druck der Fläche. Ein Abhören der betreffenden Wand usw. mit Stethoskopsystemen oder Laserabhörsystemen wird so verhindert. So können gezielt Wände und Scheiben, welche abhörgefährdet sind, geschützt werden.