Speicherkamera und andere verdeckten Videoüberwach
Speicherkamera Videoüberwachung
Eine Speicherkamera für die Videoüberwachung
Es ist schnell passiert. Dreiste Diebe machen sich an dem Eigentum anderer zu schaffen. Ein Einbruch in das Eigenheim oder in die Gartenlaube im Schrebergarden ist die Folge. Damit es gar
nicht so weit kommt, bedarf es mehrerer Maßnahmen hinsichtlich der Sicherungs- und Überwachungstechnik.
Neben den klassischen Alarmanlagen sollte auch eine Videoüberwachung in Erwägung gezogen werden. Die Zeiten, in denen große und unansehnliche Spy-Cams die Häuserfassaden zierten
gehören schon längst der Vergangenheit an. Die heutigen Vertreter sind sehr klein und bei Bedarf auch versteckt integrierbar. Es gibt Anwendungsfälle, wo der Einsatz einer getarnten
Videoüberwachung von Vorteil ist. Es ist nicht selten, dass ein Einbruch mehrmals im gleichen Objekt erfolgt. Um die Täter auf frischer Tat überführen zu können, ohne aber die Aufmerksamkeit auf die Überwachungstechnik zu lenken, ist es sinnvoll die Videoüberwachung zu tarnen. Profis der Überwachungstechnik kommen immer wieder auf neue Varianten: sei es getarnt in einem Blumenkübel, eine getarnte Spy-Cam, deren Aussehen einer Wetterstation ähnelt, oder einfach ein Türspion, hinter dem sich die Videokamera befindet.
Beim Kauf einer Speicherkamera in einem Fachhandelsgeschäft bzw. in einem Onlineshop ist darauf zu achten, dass eine Nachtsichtfunktion enthalten ist. Die beste Speicherkamera bringt nichts, wenn in der Nacht keine Aufnahmen möglich sind.
Grundsätzlich ist es im privaten Bereich erlaubt, das Haus mit einer Speicherkamera zu sichern.
Sollte eine Videoüberwachung angrenzende Gehwege umfassen, dann ist dies mit Vorsicht zu genießen. Vorbeigehende Nachbarn könnten sich in ihrer Privatsphäre beengt fühlen und ein
anstehender Ärger ist bereits vorprogrammiert.
Anekdote
Als in einem mittelgroßen Lebensmittelgeschäft die Inventur durchgeführt wird, kommt eine unschöne Tatsache ans Tageslicht: Scheinbar wurden im vergangenen Jahr diverse Produkte aus dem Lager gestohlen. Da nur die Mitarbeiter Zugang zu dieser Räumlichkeit haben, sucht der Betriebsleiter die Gespräche mit seinen Angestellten. Doch niemand will etwas bemerkt haben. Also ist der Chef dieses Unternehmens dazu gezwungen, eine getarnte Speicherkamera im Lager unterzubringen. Als sich ein Mitarbeiter eines Nachts wieder in die Lagerhalle begibt, um einige Fernseher zu stehlen, nimmt die Speicherkamera alles auf. Dies führt dazu, dass der Mitarbeiter entlassen und die nächste Inventur wieder zu einem besseren Ergebnis führen wird.
Speicher-Kamera getarnt mit Nachtsicht-Funktion
Laut den Angaben des statistischen Bundesamtes ist in den letzten Jahren ein deutliches Ansteigen der Kriminalität zu verzeichnen.
Besonders Einbruchdiebstähle haben zugenommen. Eine Möglichkeit sich zu schützen, besteht darin, den Tätern den Zutritt zu erschweren. Dazu zählen Sicherungsmaßnahmen an Türen und Fenstern, aber auch Alarm-Anlagen. Keine dieser Maßnahmen bietet einen hundertprozentigen Schutz. Jedes, den Tätern in den Weg gestellte Hindernis, kann von diesen auch überwunden werden. Die Statistiken belegen es.
Eine gute Möglichkeit, sich und sein Hab und Gut zu schützen, sind Überwachungskameras. Einerseits dienen sie nach einem erfolgten Einbruch der Ermittlung der Täter, andererseits kann man auch in Echtzeit und aus der Ferne verfolgen, was an, und in dem zu schützenden Objekten, vor sich geht. Wird zum Beispiel durch einen Bewegungsmelder Alarm ausgelöst, kann man sich mit Hilfe dieser Technik schnell einen Überblick verschaffen und weiß genau, ob beispielsweise ein Tier der Auslöser war oder ein Einbrecher. In letzterem Falle kann man über das Telefon die Polizei verständigen und vermeidet so teure Fehlalarme.
Moderne Kamerasysteme sind praktisch überall zu installieren. Bedingt durch ihre geringe Größe finden sie in jedem Gegenstand des Alltags Platz. Die Übertragung der Bilddaten kann drahtlos, per Kabel oder über das Internet erfolgen.
Gute Kamerasysteme verfügen über eine Nachtsichtfunktion. Dazu nutzen die Kameras das sogenannte Restlicht.
Auch nachts ist es nie vollständig dunkel. Der Mond und die Sterne geben noch einen gewissen Anteil Licht ab. Dieses Licht machen sich moderne Überwachungskameras zu Nutze. Es sind zwar keine Farbaufnahmen möglich, doch haben die Bilder inzwischen eine Qualität, die es ermöglicht, auch im nachhinein Täter zu identifizieren.
Auch gibt es inzwischen Geräte, die die aufgenommenen Bilder, ohne den klassischen Grün-Stich abliefern. Ursprünglich wurden diese Geräte für das Militär entwickelt, können aber inzwischen auch von Privatpersonen erworben werden. Da dieses System noch nicht in großen Serien hergestellt wird, ist die Anschaffung entsprechend teuer.



