Spionage und Wirtschaftsspionage Abwehr
Spionage
Nicht erst seit dem Begriff „Lauschangriff“ wird über das Pro und Kontra von Abhörtechniken und diskutiert. Um nicht Opfer von unerlaubter bzw. unbemerkter Spionage zu werden, haben wir eine Vielzahl an Produkten, um Ihren Abhörschutz zu gewährleisten. Dabei kann der Angriff auf die persönliche Freiheit in Form der Spionage drahtlos oder drahtgebunden erfolgen. Damit Sie nicht schutzlos Spionage ausgeliefert sind, bieten wir Ihnen Lösungen in Form von Minispion, Detector oder Wanzenfinder an. Maßnahmen einer gezielten Lauschabwehr kennzeichnen eine aktive Prävention zum Schutz einer bestimmten Intimsphäre. Werfen Sie einen Blick auf unsere Homepage, Sie finden sicherlich Produkte, die Ihrem Bedarf an Abhörschutz bzw. Abhörsicherheit entgegenkommen. Falls Sie den Verdacht auf Spionage haben, werden wir uns für Sie auf die Suche nach versteckten Übertragungsgeräten machen. Mit unserem großen Fundus an Aufspürgeräte und Schutzgeräten in allen Preislagen, werden Sie jegliche Form der Spionage aufdecken.
Spionage-Lexikon
Spionage-Lexikon
Großbritannien, Belgien, Schweden
"Besorgniserregender und raffinierter" als die Hauptgegner Frankreich,
Japan und Rußland - so der frühere US-Präsidentenberater Gerald P.
Burke - seien Staaten wie Großbritannien, Belgien und Schweden, "in
denen Wirtschaftsspionage seit jeher die höchste Priorität genießt und
wo alte Seilschaften für den Austausch von Informationen zwischen Re-
gierung und Privatunternehmen sorgen".
*Großbritannien*. Die Hauptaktivitäten der britischen Geheimdienste -
und hier vor allem des Government Communication Headquarter (GCHQ) -
sind in Westeuropa vor allem gegen Deutschland und Frankreich ge-
richtet. Gemeinsam mit dem US-Geheimdienst NSA hört der GCHQ syste-
matisch Satellitenkommunikation und Telefongespräche ab. Im Visier hat
der Dienst dabei unter anderem große Ölgesellschaften, Handelsmis-
sionen, Banken und ausländische Firmen.
*Belgien*. Für die Beschaffung von wirtschaftlichen Informationen ist
der Militärnachrichtendienst SGR zuständig. Als Quellen soll der Dienst
vorrangig reisende belgische Geschäftsleute und Piloten der Luftfahrt-
linie SABENA nutzen.
*Schweden*. Der Geheimdienst unterstützt vor allem die hochentwickelte
und exportorientierte Rüstungsindustrie des Landes. Über Schwedens
Engagement in der Bewegung der Blockfreien gewinnt der Auslands-
nachrichtendienst Einflußmöglichkeiten, die konsequent für die Export-
politik des Landes genutzt werden.
*Japan*
Japan besitzt keinen offiziellen Auslandsnachrichtendienst. Bei
der dennoch in großem Umfang erfolgenden Informationsbeschaffung
aus dem Ausland mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsaufklärung arbeiten
Regierungseinrichtungen und Privatwirtschaft eng zusammen. Koordi-
niert wird die Zusammenarbeit durch das Ministerium für Inter-
nationalen Handel und Industrie, kurz *MITI*.
Hauptzielrichtung der Japaner ist nach einer internen Analyse der
CIA von 1987 die Informationsbeschaffung über geheime technolo-
gische Entwicklungen in den USA und Westeuropa.
Dem MITI ist die 1958 gegründete Handelsorganisation *JETRO* ange-
schlossen, die 76 Niederlassungen in 57 Staaten unterhält. In
Deutschland führt die JETRO in der Düsseldorfer Königsallee ein
Büro.
Offiziell soll die JETRO die Weltwirtschaft analysieren und in den
jeweiligen,Ländern den Handel mit Japan fördern. Tatsächlich aber,
so sieht es der Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom, ist die
Organisation "ein wichtiges Instrument der nachrichtendienstlichen
Tätigkeit" Japans.
JETRO sammelt Informationen über ausländische Unternehmen und Pro-
duktlinien und läßt diese in ihre - weltweit umfangreichste - Da-
tenbank einfließen.
Nach Einschätzung Schmidt-Eenbooms erfolgt die Informationsgewin-
nung der JETRO zu 90 Prozent durch die Auswertung offen zugäng-
licher Quellen und Gespräche mit Spitzenmanagern der privaten
Wirtschaft. Den Rest beschaffe die JETRO jedoch mit klassischen
nachrichtendienstlichen Methoden, also Erpressung, Abhören und
Einsatz von "Romeo- und Julia-Agenten".
Die Auslandsfilialen japanischer Großkonzerne revanchieren sich
für die staatliche organisierte Wirtschaftsspionage auf ihre Art.
So stellten US-Dienste im Juli 1982 fest, daß die Washingtoner
Mitsubishi-Niederlassung amerikanische Geheimdienstberichte über
den ersten Golfkrieg zwischen Iran und Irak an den Mutterkonzern
in Tokio weiterreichte.



