Standortüberwachung
Standortüberwachung
Bei der Standortüberwachung geht es um die Positionsermittlung einer Person bzw. eines Objektes. Diese spezielle Ortung wird durch das globale Positionsbestimmungssystem ermöglicht. Dabei handelt es sich um ein satellitengestütztes Navigationssystem, welches Ende des 20. Jahrhunderts das NNSS - System ablöste. Den Vorteil des neueren Systems kann man vor allem in der Genauigkeit entdecken. So ist es mit der GPS - Technik möglich, eine Position metergenau zu ermitteln.
Ursprünglich sollte die GPS Technik lediglich den militärischen Zwecken dienlich sein. So erhofften sich die Amerikaner davon, Kriegsschiffe und Flugzeuge lokalisieren zu können. Der Erfolg dieses Systems brachte allerdings die Tatsache mit sich, dass mittlerweile die unterschiedlichsten Bereiche an dieser Technik profitieren. So wäre zum Beispiel der Siegeszug der PKW - Navigationssysteme nicht möglich gewesen, wenn es die GPS - Ortung nicht geben würde.
Selbstverständlich sind die Möglichkeiten der GPS - Ortung auch an der Polizei nicht vorbeigegangen. So werden mit dieser Positionsermittlung nicht nur Verbrecher verfolgt, sondern auch elektronische Fussfesseln ermöglicht. Bei dieser Überwachung geht es darum, einem Kriminellen an der Flucht aus der Stadt bzw. dem Land zu hindern.
Als sich der Staat immer mehr den Möglichkeiten dieser Ortung bediente, wurden auch die Detektive aufmerksam. Schließlich ist es für einen Observierer von großem Vorteil, wenn er sich jederzeit über den Standort des Spionageopfers informieren kann. Wer hierbei eine komplizierte Prozedur vermutet, liegt völlig daneben. Der Detektiv muss der betreffenden Person lediglich einen Peilsender zustecken. Sollte dies nicht möglich sein, befestigt man dieses Ortungsgerät einfach an dem PKW oder einem Kleidungsstück der überwachten Person. Nachdem diese Aufgabe erfolgreich gemeistert wurde, können die aktuellen Positionsdaten jederzeit abgefragt werden. Diese werden (auf Abruf) per SMS empfangen und bei Google Maps eingegeben. Diese elektronische Karte kann die Daten nämlich auswerten und den genauen Standort des Peilsenders anzeigen. Möchte man sich direkt zu diesem Ort hinnavigieren lassen, wird ein Hany - Navi oder PDA benötigt. Diese Geräte sind nämlich dazu im Stande, die aktuellen Positionsdaten ständig abzufragen und dadurch eine unentdeckte Verfolgung zu ermöglichen.
Schwieriger wird es allerdings, wenn zur selben Zeit mehrere Personen lokalisiert werden müssen. Doch auch hier gibt es eine Lösung. Mit einem GPS Datenlogger ist es nämlich möglich, bis zu 16.000 Positionsdaten zu archivieren. Durch diese riesige Speicherkapazität kann man mehrere Leute verfolgen, ohne dass man das eigene Haus verlässt. Dabei ist es völlig irrelevant, ob man jederzeit die Positionen im Auge behält oder nicht. Schließlich kann man sich problemlos darüber informieren, an welchen Orten die entsprechenden Peilsender in letzter Zeit lokalisiert wurden. Hat man 319 Euro in solch ein Überwachungsgerät investiert, wird man sich auf jeden Fall jahrelang an der technisch hochentwickelten Verfolgungsmöglichkeit des 21. Jahrhunderts erfreuen können.



