Abhörsicherheit im eigenen Auto
Minispione senden meist per Funk, daher ist ihre Reichweite zwar hoch, aber dennoch nicht unbegrenzt. Daher sollte man meinen, dass eine Überwachung im Auto nicht so leicht funktioniert. Doch im Grunde ist eher das Gegenteil der Fall. Wer geschickt genug ist kann schon mit vielen Handymodellen einen kleinen Minispion basteln. Diese sendet dann alle akustischen Signale aus dem Auto an das Anruferhandy. Dafür wird das Spionagehandy so eingestellt, dass es nicht klingelt und sofort beim Anruf abnimmt. Während man im Privatwagen vermutlich gleich skeptisch wird, wenn ein fremdes Handy im Handschuhfach liegt, macht man sich im Firmenwagen, den sich mehrere Mitarbeiter teilen, sicherlich keine Gedanken über die Abhörsicherheit des Autos.
Doch es gibt auch speziell entwickelte Minispione, die man kaum noch entdeckt, weil sie so klein sind und die dennoch per GSM, also per Handynetz, ihre Daten versenden. Eine Überwachung von mobilen Bereichen wie Autos, LKWs oder Schiffen ist damit kein Problem. Die Geräte können angerufen werden, andere rufen automatisch denjenigen an, der die Spionage durchführt, sobald ein gewissen Geräuschpegel erreicht wird.
Wenn Sie sich also konkrete Gedanken über die Abhörsicherheit machen, sollten Sie nach der Kontrolle von Büro oder privaten Wohnbereich nicht vergessen, auch Ihr Auto zu untersuchen.