Videoüberwachung, Gesichtserkennung und Verhaltenserkennung
Besonders durch die Filmindustrie wird gerne mal ein übertriebenes Bild der Videoüberwachung gezeichnet. Da können Geräte Gesichter erkennen und mit einer Verbrecherdatenbank abgleichen und schon ist der Kriminelle überführt. Zwar gibt es diese Gesichtserkennung auch im echten Leben, doch funktioniert sie noch nicht so genau, wie man es eigentlich bräuchte, um zielsichere Schlüsse zu ziehen.
Je mehr Gesichter es zu vergleichen gilt, desto hoher ist die Anfälligkeit auf einen Fehler. Daher kann sich die Polizei oder auch ein Sicherheitsdienst zumindest heutzutage noch nicht auf diese Technik verlassen. Doch es wird weiter daran gefeilt und irgendwann ist es vielleicht Realität.
Um die Arbeit von Sicherheitspersonal am Flughafen zu erleichtern, wird z.B. in Los Angeles und San Francisco das System der Videoüberwachung mit Verhaltenserkennung genutzt. Die Videoüberwachungs-Software erkennt so anhand der Kamerabilder beispielsweise, ob sich Menschen in die falsche Richtung bewegen oder in Bereich, in die sie nicht eindringen dürfen.
Da natürlich das Sicherheitspersonal von diesen Regel ausgeschlossen ist, wird die Videoüberwachung so programmiert, dass sie anhand von bestimmen Merkmalen erkennt, ob eine Person zum Flughafenpersonal gehört oder nicht. Auch an den Flughäfen in Frankfurt am Main und München wird dieses System genutzt.
Ebenfalls an Flughäfen, aber auch an Bahnsteigen wird die Videoüberwachung eingesetzt, um zu erkennen, ob jemand sein Gepäck vergessen hat bzw. ob ein Koffer absichtlich unbeaufsichtigt abgestellt wurde. So sollen potentielle Kofferbomben schnell gefunden werden.