Videoüberwachung im Einzelhandel
Es ist eigentlich kein großes Geheimnis, dass in Supermärkten, Elektroläden und fast jedem Einzelhandels-Geschäft Überwachungskameras installiert sind, um Besucher vom Diebstahl abzuhalten. Im letzten Jahr gab es jedoch einen großen Skandal, der die Videoüberwachung noch mal gründlich ins Rampenlicht der Medien und somit ins Bewusstsein der Bevölkerung brachte. Ein Discounter hatte es mit der Videoüberwachung übertrieben, da er seine eigenen Mitarbeiter überwachen lies, ohne dass diese davon gewusst haben. Außerdem haben Hausdetektive viele Gespräche der Mitarbeiter aufgezeichnet und sogar die Pausen protokolliert.
Dies ist natürlich in Deutschland streng verboten, dennoch darf Videoüberwachungstechnik zum Schutz vor Mitarbeiterdiebstahl nicht zu schlecht geredet werden. Immerhin werden fast ein Drittel der Diebstähle von Mitarbeitern begangen. Solange die Mitarbeiter und Kunden über die Videoüberwachung aufgeklärt sind, stellt dies auch kein Problem da. Außerdem greift so auch eine präventive Wirkung. Wer weiß, dass er überwacht wird, kommt gar nicht erst auf den Gedanken, etwas einzustecken. Dies gilt für Mitarbeiter ebenso wie für Kunden.
Vor allem dort, wo Sicherheitspersonal nicht finanziert werden kann, ist Videoüberwachung die kostengünstige und dennoch sichere Alternative. Selbst große Räumlichkeiten lassen sich schon für wenig Geld überwachen. In Kombination mit einer Alarmanlage oder gar einem Laden-Detektiv wird die Sicherheit weiter erhöht.