Mini Kamera Ratgeber für Getarnte Überwachung

Sie haben offene Fragen zum Thema Minikamera oder Spionagekamera?
Dann schauen Sie sich hier unseren FAQ-Bereich zu Minikameras an.

Minikamera-Ratgeber

Nicht immer ist eine offensichtliche Videoüberwachung der Weg, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Manchmal ist es notwendig, diskret und vorsichtig vorzugehen. Wenn z.B. eine offensichtliche Videoüberwachung den Mitarbeiterdiebstahl nicht einschränkt. Oder wenn ein Journalist die Wahrheit in einer brisanten Angelegenheit herausfinden möchte.

Zum Einsatz kommt dann eine Minikamera. Minikameras sind sehr klein und können daher unauffällig eingesetzt werden. Sie werden unterteilt in Miniaturkameras zum Selber Tarnen oder in Spionagekameras, die schon von vorne herein getarnt sind.

Extrem kleine Mini Überwachungskameras werden auch Miniaturkameras oder Mikrokameras genannt. Sie verfügen über ein kleines Kameraobjektiv. Im kleinsten Fall ist die Linse nicht größer als 1 mm. Miniaturkameras werden gerne genutzt, um diese eigenständig in Gehäusen zu tarnen.

Beispiel: Minikameras werden hinter Holzvertäfelungen oder hinter Schranktüren montiert. Aber auch in technischen Geräten wie Rauchmeldern oder Weckern, werden Mikrokameras verbaut.

Radiowecker Kamera mit Fernbedienung
Ein Beispiel: So könnte eine Radiowecker-Kamera mit Fernbedienung aussehen.

Beim Einsatz einer diskreten Videoüberwachung stehen Sie also vor der Wahl, eine Minikamera zu kaufen und diese selbst zu tarnen oder eine bereits fertige Tarnkamera zu nutzen.

Miniaturkameras gibt es in zahlreichen Varianten und Formen. In der Regel speichern alle Modelle ihre Daten auf MicroSD-Karte, doch schon bei der möglichen Kapazität gibt es Unterschiede von Minikamera zu Minikamera. Bis 32 GB unterstützen dabei so ziemlich alle Modelle, aber mittlerweile gibt es auch Speicherkameras mit bis zu 128 GB. Wer mit einer Minikamera einen Bereich über einen größeren Zeitraum hinweg überwachen will, sollte also gleich zu einem Modell mit großem Speicher greifen.

Minikameras mit Nachtsicht

Weiteres Kriterium beim Kauf kann die Nachtsicht sein. Bei kleinen Überwachungskameras sollten Sie generell nicht zu viel erwarten, da ein kleines Objektiv nur wenig Licht einfängt. Aber es gibt bereits Lösungen mit Pinhole-Objektiv und unsichtbaren Nachtsicht-IR-LEDs (940nm), die einen Raum problemlos ausleuchten können.

Ein neuerer Trend ist es, die Nachtsicht-LEDs separat zu tarnen, z.B. in kleinen Tischleuchten. So kann die Minikamera weiterhin einfach versteckt werden und erhält dennoch genug Ausleuchtung in dunklen Bereichen.

Rauchmelder Kamera mit sehr hoher Akkulaufzeit
Hochmodern und perfekt für den Dauerbetrieb: Rauchmelder Kamera mit sehr hoher Akkulaufzeit

Wer keine reine Speicherkamera möchte, kann auf Mini IP Kamera und auch Mini WLAN Kameras setzen. Diese übertragen entweder per LAN-Kabel oder noch diskreter per WLAN das Videosignal. Die kleinen Überwachungskameras können dann per PC, Smartphone und Tablet angesteuert werden. Selbst eine Bewegungserkennung mit Alarmierung per E-Mail oder Pushnachricht aufs Smartphone ist möglich.

Auch ein Upload von Daten per FTP ist möglich. Diesbezüglich steht eine WLAN Minikamera einer herkömmlichen Überwachungskameras in nichts nach. Es werden Apps mitgeliefert für Android und iOS.

Minikameras mit hoher Videoauflösung

Trotz der geringen Abmessungen müssen Sie sich nicht mit geringen Videoauflösungen zufrieden geben. So gibt es schon seit geraumer Zeit Full HD Minikameras und es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis wir auch hier 4 Megapixel und mehr erleben werden. Es ist erstaunlich, wie gut das Videobild von Minikameras heutzutage schon ist.

Natürlich ist Full HD nicht gleich Full HD, aber wer nicht im ganz billigen Segment kauft, sondern bei den Profiprodukten schaut, der findet z.B. Autoschlüssel-Kameras, die Videoaufnahmen erstellen können, die denen von aktuellen Handys nicht nachstehen.

Auch der Blickwinkel von Minikameras kann varieren, jede größer der Blickwinkel, desto größer ist allerdings auch das Objektiv. Damit wird es schwerer zu verstecken, oftmals ist ein Weitwinkel aber auf jeden Fall notwendig, um den gewünschten Bereich gründlich zu sichern.

Überwachungskamera im Bilderrahmen getarnt
Kleine Minikamera als Überwachungskamera im Bilderrahmen getarnt

Spionagekamera – Was genau ist eine Spycam?

Spionagekameras sind ebenfalls eine Form von Minikameras, nur sind sie schon bereits getarnt. Es gibt sie in zahlreichen Varianten und Formen, sodass die Auswahl enorm ist und wir hier nur einen Ausschnitt darstellen können:

Minikamera als Rauchmelder – Der Klassiker

Die Minikamera als Rauchmelder getarnt, ist nahezu überall in Innenräumen einsetzbar. Dank der neuesten Rauchmelderpflicht, ist der Einsatz des Rauchmelders/der Überwachungskamera sehr leicht zu begründen, falls jemandem das Gerät an der Decke auffallen sollte.

Dank dem großen Gehäuse des Rauchmelder und einem integrierten Hochleistungsakku, erreichen diese getarnte Minikameras eine sehr hohe Akkulaufzeit und können daher für einen Dauerbetrieb eingesetzt werden.

Minikamera als Rauchmelder
Hochmodern und perfekt für den Dauerbetrieb: Minikamera als Rauchmelder getarnt
Minikamera als Radiowecker – Standardkamera in vielen Formen

Die Radiowecker-Kamera hat eine lange Tradition bei den Überwachungskameras. Es gibt sie in zahlreichen Modellen zum dauerhaften Netzbetrieb. Da es naheliegend ist, die Minikamera nicht nur am Tag, sondern auch bei Nacht, im Dunkeln, zu betreiben, gibt es ebenfalls Modelle mit integrierter Nachtsicht.

Minikamera als Radiowecker
In verschiedenen Formen erhältlich: Minikamera als Radiowecker getarnt

Minikamera als Tischuhr – Unscheinbar und vielfältig einsetzbar

Die kleine Digitaluhr fällt während dem Betrieb auf dem Schreibtisch nicht auf und wird daher gern zur Tarnung im Wohnraum und Büro eingesetzt.

Minikamera als Tischuhr
Unscheinbar und diskret: Minikamera als Tischuhr getarnt

Minikamera als Wanduhr – Nur selten im Einsatz

Die Wanduhr ist als Tarnung eher selten geworden, da der Blickwinkel nicht immer optimal ist. Generell ist es aber eine häufig verwendbare Tarnung, bei der auch Platz für PIR-Bewegungssensor, Nachtsicht und großen Akku ist.

Minikamera als Wecker – Eine von vielen Uhr-Varianten

Wie der Radiowecker und die Tischuhr, gibt es auch Minikameras als Weckerkamera schon sehr lange. Diese gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen erhältlich und an verschiedenen Orten einsetzbar. Überall wo ein herkömmlicher Wecker nicht auffällt, ist der diskrete Einsatz zur Videoüberwachung möglich.

Minikamera als Untersetzer – Unauffällig, aber effektiv

Eine Minikamera, die als Untersetzer getarnt ist, ist optimal geeignet als Unterlage für Schlüssel, Zimmerpflanzen, etc. Die Untersetzer-Kamera ist sehr vielseitig in der Anwendung und sorgt dank dem ausreichenden Platz im Gehäuse für eine ausreichend hohe Akkulaufzeit.

Minikamera als Untersetzer
Unauffällig, aber effektiv: Minikamera als Untersetzer getarnt

Minikamera als Buch – Idealer Einsatz im Regal

Eine Minikamera als Buch getarnt, ist ideal in einem Regal eingesetzt. Dort filmt die Überwachungskamera aus dem Buchrücken heraus. Je nach Modell ist die Verarbeitung so gut, dass man das Buch öffnen kann, ohne die Überwachungskamera sofort zu enttarnen.

Minikamera als Buch
Idealer Einsatz im Regal: Minikamera als Buch getarnt

Autoschlüssel/KFZ Fernbedienung – Immer und überall dabei

Ebenfalls eine sehr verbreitete Tarnung ist der Autoschlüssel. Hier gibt es zahlreiche Modelle am Markt, die für eine mobile Videoüberwachung geeignet sind. Wichtig ist es, auf die Auflösung zu achten, ebenso wie auf die Funktionen. Nicht jede Autoschlüssel-Kamera überzeugt zudem mit wirklich realistischer Optik.

Minikamera als Autoschlüssel
Unauffällig, aber effektiv: Minikamera als Autoschlüssel getarnt

Minikamera als Kugelschreiber – Ideal für die Hemdtasche

Eine Kamera im Kugelschreiber? Sehr originell. Der Kugelschreiberkamera ist deal für die Hemdtasche oder den Stifthalter im Büro. Damit ist ein überaus diskretes, mobiles Filmen des Umfelds möglich. Der Einsatzbereich ist sehr vielfältig, da sowohl in Unternehmen, als auch im privaten Bereich die Mitnahme eines Kugelschreibers nicht auffällig ist.

Minikamera als Kugelschreiber
Ideal für die Hemdtasche: Minikamera als Kugelschreiber getarnt

Minikamera als Aufputzdose – Modern getarnte Außenüberwachung

Ideal für eine Langzeitüberwachung, ist die als Aufputzdose getarnte Überwachungskamera. Die Akkulaufzeit kann je nach Größe extrem lang sein. Gleichzeitig ist das Gehäuse auch für einen wettergeschützten Außenbereich nutzbar. Hier gibt es auch Varianten mit guter Nachtsicht. Diese Art von Tarnung ist noch nicht so lange auf dem Markt, aber sehr flexibel verwendbar, vor allem in Unternehmen.

Minikamera als Aufputzdose
Modern getarnte Außenüberwachung: Minikamera als Aufputzdose getarnt

Minikamera als USB Stick – Ein technischer Alltagsgegenstand

Aus Büros und vielen weiteren Umfeldern nicht mehr wegzudenken, ist der USB-Stick. Die Minikamera als USB Stick gibt es in verschiedenen Varianten mit zum Teils erstaunlich hoher Videoauflösung und Akkulaufzeit. Hier müssen Sie beim Kauf genau auf die Unterschiede achten.

Minikamera als USB Stick
Ein technischer Alltagsgegenstand: Minikamera als USB Stick getarnt

Minikamera als Brille/Sonnenbrille – Einfache, mobile Überwachung

Zur mobilen Überwachung immer noch eine der beliebtesten Tarnungen ist die Kamerabrille. Einfach aufgesetzt und eingeschaltet filmen Sie automatisch das, was Sie selbst sehen. Ideal für Journalisten, Detektive und andere Ermittler, um Beweise zu sammeln.

Minikamera als Brille getarnt
Einfache, mobile Überwachung: Minikamera als Brille getarnt

Minikamera als Wetterstation/Thermometer – Auch zur Wandmontage geeignet

Thermometer als getarnte Minikamera, sind diskret und auffällig, nicht nur im privaten Bereich. Thermometer und Wetterstationen können in verschiedenen Innenräumen, auf Regale gestellt oder an die Wand montiert werden.

Minikamera als Wetterstation getarnt
Auch zur Wandmontage geeignet: Minikamera als Wetterstation getarnt

Minikamera als Bilderrahmen – Immer und überall einsetzbar

Die getarnte Kamera im Bilderrahmen hat den großen Vorteil, dass Sie diese mit Hilfe eigener Fotos und Bilder so variieren können, dass der Einsatz fast überall möglich ist. Ob Urlaubsfoto in der Ferienwohnung oder eine Urkunde in den Geschäftsräumen, die Tarnkamera kann flexibel verwendet werden.

Minikamera als Bilderrahmen getarnt
Immer und überall einsetzbar: Minikamera als Bilderrahmen getarnt

Minikamera als Feuerzeug – Nicht nur für Raucher geeignet

Eine getarnte Minikamera im Feuerzeug gibt es schon seit vielen Jahren. Die Qualität ist dabei gestiegen: Mittlerweile können die Feuerzeuge sogar wirklich genutzt werden und die Kameraobjektive sind optimal zur getarnten Videoüberwachung montiert.

Minikamera als Feuerzeug getarnt
Nicht nur für Raucher geeignet: Minikamera als Feuerzeug getarnt

Minikamera als Medienplayer – Moderne und smarte Überwachungslösung

Der Medienplayer als getarnte Minikamera, ist ein neueres, aber sehr durchdachtes Phänomen. Medienplayer haben ein Display und geben eigentlich Fotos, Videos und Musik wieder. Auf diesem Display könne Sie mit geheimen Tastendruck das Livebild der Spionagekamera sehen und dessen Einstellungen verändern. Das bietet hohen Komfort bei der Ausrichtung und Konfiguration. USB-Anschluss und MicroSD-Port verraten die versteckte Überwachungskamera nicht, da diese einfach zum Medienplayer dazu gehören.

Minikamera als Medienplayer
Moderne und smarte Überwachungslösung: Minikamera als Medienplayer getarnt

Minikamera als Bewegungsmelder – Outdoor-Überwachung leicht gemacht

Ähnlich wie der Rauchmelder, handelt es sich beim Bewegungsmelder um eine der ältesten Tarnungen. Noch immer kann man Bewegungsmelder sehr gut einsetzen und diese einfach damit rechtfertigen, dass z.B. eine Alarmanlage installiert ist.

Minikamera als Bewegungsmelder
Outdoor-Überwachung leicht gemacht: Minikamera als Bewegungsmelder getarnt

Minikamera als Powerbank – Ein treuer Begleiter zur Überwachung

Durch das Aufkommen von Smartphones mit kurzen Akkulaufzeiten, sind die Powerbanks immer beliebter geworden. Diese liegen überall herum und können immer mitgenommen werden. Was liegt also näher, als eine Mini-Spy-Cam dort einzusetzen und das Umfeld unsichtbar zu überwachen.

Spionagekamera in Powerbank
Spionagekamera in Powerbank

Minikamera als Smartphone/Handy – Mobiler und diskreter Einsatz

Getarnte Kameras im Smartphone oder Handy sind eine relativ neue Entwicklung. Dabei wird oftmals die integrierte Handykamera einfach an die Oberseite das Handys umgebaut, um so das Umfeld zu filmen, während man das Smartphone unauffällig in der Hand hält.

Minikamera als Handy
Mobiler und diskreter Einsatz: Minikamera als Handy getarnt

Minikamera als Duftspender – Die Variante für den privaten Bereich

Diese Tarnung ist nun wirklich eher etwas für private Innenräume. Duftspender bieten durch ihre Größe viel Platz für große Akkus und hohe Laufzeiten.

Minikamera als Duftspender
Die Variante für den privaten Bereich: Minikamera als Duftspender getarnt
Minikamera als Kaffeebecher – Überwachung to go

Ja, selbst in einem herkömmlichen Kaffeebecher kann sich eine kleine Spionagekamera verstecken. Genauer gesagt, im Deckel des Kaffeebechers. Die Hersteller empfehlen aber, lieber keine heiße Flüssigkeit einzufüllen. Dennoch ist die Tarnung kreativ und an vielen Orten, gerade auch unterwegs, gut einsetzbar. Wer vermutet schon mehr hinter einem Coffee to go?

Minikamera als Kaffeebecher
Überwachung to go: Minikamera als Kaffeebecher getarnt

Minikamera als Thermoskanne – Darauf kommt keiner

Im Deckel einer Thermoskanne, kann ebenfalls eine Spionagekamera versteckt sein. Ähnlich wie beim Kaffeebecher, ist diese Tarnung eher neu und so unorthodox, dass niemand eine Videoüberwachung bemerken wird.

Minikamera als Thermoskanne
Darauf kommt keiner: Minikamera als Thermoskanne getarnt

Minikamera als Hemdknopf – Eine nahezu unsichtbare Überwachung

Eine tolle Tarnmöglichkeit für unterwegs, ist die Knopfkamera. Einfach in Jacke, Hemd oder Bluse verstecken und einen der Hemdknöpfe ersetzen. Da die Überwachungskamera am Körper getragen wird, können gleich mehrere Akkus verwendet werden. So ist je nach Modell eine hohe Akkulaufzeit möglich.

Minikamera als Hemdknopf
Eine nahezu unsichtbare Überwachung: Minikamera als Hemdknopf getarnt

Minikamera als Regal – Sehr hohe Akkulaufzeit

Das Regal mit einer Spionagekamera, ist eine sichere Bank, wenn es um sehr hohe Akkulaufzeiten geht. Im Regal können so viele Akkus versteckt werden, das Laufzeiten von mehreren Wochen möglich sind. Natürlich ist nicht immer der Platz für ein Regel gegeben, aber oftmals fällt ein neues Regal gar nicht auf, wenn erstmal ein paar Aktenordner drauf stehen.

Minikamera als Headset – Versteckt am Ohr

Eine eher seltene, aber nicht wenige interessante Tarnung. Am Ohr getragen, hält diese Spycam jeder für ein herkömmliches Bluetooth-Headset zum Telefonieren und niemand wird zweimal hingucken oder die Nutzung hinterfragen. Das ist vor allem unterwegs eine sehr gute Tarnung.

Minikamera als Taschenlampe – Optimal für den Nachteinsatz

Die Taschenlampenkamera lässt sich prima bei Dunkelheit einsetzen. Niemand fragt nach, warum man eine Taschenlampe verwendet und gleichzeitig wird das Videobild aufgehellt. Ideal für Sicherheitsdienste, die ihre Arbeit dokumentieren wollen.

Minikamera als Taschenlampe
Optimal für den Nachteinsatz: Minikamera als Taschenlampe getarnt

Minikamera als Glühbirne – Ausreichend Licht verfügbar

Die getarnte Kamera in der Glühbirne wird einfach über die Lampe mit Strom versorgt und bringt in der Regel sogar eigene LEDs zum Einsatz im Dunkeln mit. Die Tarnung ist sehr diskret, aber immer an die Steckdose gebunden.

Minikamera als Glühbirne
Ausreichend Licht verfügbar: Minikamera als Glühbirne getarnt

Minikamera als Netzteil – Dauerhafte Stromversorgung

Das Netzteil wird einfach in die Steckdose gesteckt und man kann sogar noch per USB-Anschluss sein Handy daran laden. Netzteile liegen wie Sand am Meer rum, im Büro, im Betrieb, im Privatbereich. Niemand wird sich an einem weiteren Netzteil stören.

Auswahl der Spionagekamera vom Umfeld abhängig

Wie Sie sehen können, sind beim Tarnen einer Minikamera Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Und genau das, haben sich die Hersteller zu Herzen genommen, denn es gibt mittlerweile fast jede erdenkliche Form der getarnten Kamera. Um die richtige Spy Cam zu wählen, müssen Sie sich vor allem das zu überwachende Umfeld ansehen und schauen, welche mögliche Tarnung am wenigsten auffällt.

Ein Rauchmelder ist da z.B. sehr flexibel. Ob Büro, Geschäft, Wohnraum oder Betrieb, Rauchmelder werden überall eingesetzt und sind daher deutlich vielseitiger, als z.B. ein Radiowecker. Der würde im Büro wesentlich mehr auffallen, ist dafür im privaten Umfeld eine gute Wahl für fast alle Räume.

Spionagekamera mit hoher Akkulaufzeit

Viele der Spionagekameras lassen sich mit einem Akku betreiben, wahlweise aber auch mit Netzteil. Die Flexiblität mit Akku ist natürlich deutlich höher und man sollte genau vor dem Erwerb hinsehen, welche Akkuleistung die favorisierte, getarnte Kamera bietet.

So gibt es versteckte Überwachungskameras, die mit Bewegungserkennung ausgestattet sind und hohe Standbylaufzeiten erreichen. Das bedeutet, der Akku wird geschont, wenn keine Bewegung im Videobild erkannt wird. So gibt z.B. eine Rauchmelder Kamera, die mehrere Jahre Standby ermöglicht.

Für Bereiche mit besonders viel Bewegung ist es hingegen deutlich wichtiger zu wissen, wie viele Stunden oder Tage die Mini Spionagekamera mit einer Akkuladung dauerhaft aufzeichnen kann. Teilweise kann fast eine Woche lang mit nur einer Akkuladung aufgenommen werden, wenn genug Platz für weitere Akkus ist, sind die Laufzeiten theoretisch nach oben hin offen.

Je kleiner das Ganze ist, desto weniger Laufzeit darf man erwarten. So ist es z.B. bei einer Autoschlüsselkamera eher eine Frage von wenigen Stunden, als von Tagen. Diese eignen sich also mehr zum konkreten Aufzeichnen bestimmter Ereignisse, als zur Langzeitüberwachung.


Häufig gestellte Fragen zu Minikameras und Spycams

Meine Spionagekamera nimmt nicht auf. Was tun?

Die Handhabung von getarnten Überwachungskameras ist nicht so einfach, weil sie bei fast jeder Kamera anders ist. Das liegt daran, dass die Hersteller verschiedene Lösungen haben, um ein Gerät möglichst klein und trotzdem leistungsfähig zu entwickeln. Meist resultiert daraus eine etwas eigenwillige Bedienung, bei der mit nur einem Knopf gleich mehrere Funktionen gesteuert werden. Durch einen langen Druck auf die Power-Taste werden die meisten Geräte eingeschaltet. Dann leuchtet normalerweise eine LED, die den Betriebsstatus anzeigt. Bei vielen Modellen wird durch erneutes kurzes Drücken, ein Schnappschuss-Foto aufgenommen. Bei einem etwas längerem Druck, wird eine Videoaufnahme gestartet. Wenn man noch länger drückt, schaltet sich die Minikamera wieder aus.

Wenn sie Kamera einen größeren Funktionsumfang mit Bewegungsaktivierung, Daueraufnahme und weiteren Funktionen hat, ist meist noch ein Extra-Button vorhanden. Alternativ werden die Funktionen durch mehrfaches schnelles Drücken der Powertaste geregelt. Das kann aber mitunter etwas verwirrend sein und erfordert besondere Übung.

Je nachdem, ob die Geräte mit MicroSD-Karten bestückt werden, kann es auch der Fall sein, dass manche Konfigurationen per PC auf der Speicherkarte abgelegt und dann vom Gerät gelesen werden. Das ist bei allen Kameras mit Zeitstempel zum Beispiel der Fall. Hier wird eine Datei mit Datum und Zeit am Computer angelegt, die von der Kamera dann gelesen wird, sobald die Karte eingesteckt ist.

Probleme beim Verwenden von Fernbedienungen der Spionagekameras

Wenn Fernbedienungen mitgeliefert werden, haben diese meist für jede Funktion eine eigene Taste uns sich entsprechend intuitiv verwendbar. An der Kamera selbst ist es dann aber oft nötig die Fernbedienungsfunktion mit einer Taste zu aktivieren. Außerdem sollte überprüft werden, ob die Batterie in der Fernbedienung eventuell noch eine Schutzfolie hat, damit sie nicht schon vor der Auslieferung aufgebraucht wird. In diesem Fall ist die Folie zu entfernen, um die Fernbedienung der Spycam verwenden zu können. Auch kann es sein, dass die Batterie falsch herum eingelegt ist oder schlicht aufgebraucht. Hier kommt es oft vor, dass angenommen wird, die Spycam oder die Fernbedienung sei defekt. Um zu überprüfen, ob die Fernbedienung überhaupt ein Signal aussendet, können Sie die Kameralinse Ihrer Handykamera auf die Fernbedienungs-Diode halten und über das Display überprüfen, ob ein Leuchten zu erkennen ist, wenn Sie eine Taste auf der Fernbedienung drücken. Ist ein solches zu sehen, funktioniert die Fernbedienung einwandfrei.

Geben Sie der Kamera auch genug Zeit, um auf die Kommandos der Fernbedienung zu reagieren. Es kann sein, dass zu viele Eingaben die Kamera überlasten, sodass Sie dann einen Reset durchführen müssen.

Umgang mit Speicherkarten beim Einsatz in getarnten Kameras

Vor der Aufnahme mit der Spionagekamera muss die Speicherkarte, sofern es sich um ein Modell ohne internen Speicher handelt, formatiert werden. Es sollten MicroSD-Karten mit Class 6 oder höher für HD-Kameras verwendet werden. Andernfalls können Probleme bei der Aufnahme auftreten, die der Geschwindigkeit der Speicherkamera geschuldet sind. Bevor die Kamera zum ersten Mal verwendet wird, sollte die Karte im FAT32-Format formatiert und leer sein. Wenn trotzdem Probleme auftreten, überprüfen Sie, ob ein anderes Format in der Anleitung angegeben wird oder testen Sie eine andere Speicherkarte. Häufig sind die Speicherkarten defekt, obwohl sie am PC noch ausgelesen werden können.

Auslesen der Daten per USB oder nicht?

Das Auslesen der Daten per USB funktioniert in der Regel gut, jedoch können Probleme mit Windows bzw. mit verschiedenen USB-Slots auftreten. Hier müssen an andere USB-Steckplätze ausprobiert werden. Wenn nichts hilft, sollten Sie die MicroSD-Karte entnehmen und sie in ein entsprechendes Kartenlesegerät (meist mit Adapterkarte für SD) einstecken und dieses mit dem PC verbinden, sofern es sich nicht um ein integriertes handelt.

Zur Wiedergabe wird der VLC-Player empfohlen, da hier am seltensten Fehler im Videobild auftreten oder das Abspielen der Dateien ganz verweigert wird. Eine Alternative kann der Media Player Classic sein, der eine höhere Kompatibilität aufweist. Bei manchen Spionkameras sind Programme zum Abspielen mitgeliefert, in denen das System-eigene Format in AVI umgeschrieben wird beim Abspeichern.

Wenn die Nachtsichtfunktion der Spionkamera nicht funktioniert

Bei günstigeren Modellen ist die Nachtsicht nur den Nahbereich geeignet. Um ganze Zimmer auszuleuchten oder noch größere Umgebungen, muss zusätzliche Infrarot-Beleuchtungen anbringen oder eine Kamera mit stärkerer Nachtsicht kaufen. Wenn in der Dunkelheit also Bilder nicht gut erkennbar sind, muss das nicht unbedingt daran liegen, dass die Nachtsicht nicht funktioniert, sondern daran, dass die Person zu weit weg war. Weitere Fehlerquellen sind zum Beispiel das automatische oder manuelle Einschalten der Nachtsicht. Die Einrichtung variiert von Gerät zu Gerät.

Wenn Ihnen die Nachtsicht der versteckten Überwachungskamera also nicht reicht, odern Sie entweder einen zusätzlichen Infrarot-Scheinwerfer oder lassen Sie zum Beispiel Licht im Raum eingeschaltet. Auch eine hohe Lichtempfindlichkeit der Kamera ist sinnvoll. Diese ist meist erst in höheren Preisklassen zu bekommen.

Videoaufnahmen und Fotos der Tarnkamera sind verwackelt

Aufgrund der geringen Größe von Mini-Überwachungskameras kann ein Bildstabilisator meist nicht im eingebaut werden. Entsprechend kann es zu Verwackelungen kommen bei der Aufnahme. Das gilt besonders für am Körper getragene Kameras, die stark in Bewegung sind. Nicht stabilisierte Kameras sollten Sie also entweder fest platzieren, um beste Ergebnisse zu erhalten, oder sich eine stabilisierte Kamera für mobile Einsätze zulegen.

Wie tarne ich die Überwachungskamera richtig?

Um eine Kamera richtig zu tarnen, sollte eine Tarnung gewählt werden, die in der Umgebung unsichtbar wird. Daher sollten Sie das Umfeld genau analysieren und die Kamera in Gegenständen tarnen, die analog zur aktuellen Einrichtung sind. Das können in Büroumgebungen zum Beispiel digitale Wecker, Mediaplayer und ähnliche technische Alltagsgeräte sein. In einer Privatwohnung würde man eher zu Einrichtungsgegenständen wie Untersetzern, Blumenvasen, Taschentuchboxen oder einem Bilderrahmen mit eingebauter Minikamera greifen. Viele dieser Gegenstände gibt es als fertige Tarnkameras zu kaufen. Wenn Sie eine extravagante Lösung anstreben, kaufen Sie sich am besten eine Minikamera zum selbst tarnen. Hier können Sie eigene Lösungen entwickeln und die Kamera zum Beispiel auch in bereits im Raum vorhandene Gegenstände einbauen, um kein Aufsehen zu erregen.

Hinweise zum Betrieb mit Akku

Wenn die Kamera mit einem Akku betrieben wird – und das ist beiden meisten Überwachungskameras der Fall, müssen Sie auf die Ladevorgänge achten. Die Akkus sollten besonders bei den ersten Ladevorgängen nicht bis zur Erschöpfung ausgenutzt werden, sondern lieber etwas früher aufgeladen werden. Tiefentladungen können Akkumulatoren schaden. Die meisten Akkuschäden sind auf eine falsche Handhabung beim Laden zurückzuführen.

Wie ändere ich die Zeit / den Zeit- und Datumsstempel bei meiner Speicherkamera, Minikamera oder Spionage Kamera?

In der Regel steht es in der Anleitung geschrieben wie man die interne Zeit einstellt, damit man am Ende das aktuelle Datum und die Uhrzeit in den Aufnahmen sehen kann.

Sollte Ihnen die Anleitung nicht mehr vorliegen, helfen Ihnen vielleicht folgende Informationen weiter:

In fast allen Fällen erstellt man im Hauptspeicher der Kamera (meist auf einer MicroSD-Karte) eine .txt-Datei mit dem Editor. Die Namen variieren dabei, häufigste Formen sind: time.txt, settime.txt, timerset.txt

In diese Dateien wird dann Datum und Uhrzeit geschrieben, in ganz unterschiedlichen Formen, in der Regel aber immer Jahr, Monat, Tag, Stunde, Minute, Sekunde. Einige Varianten sind:

20160208182530
___

[date]
2016/01/24
13:30:30

___

2016.05.05 18:30:30

___

2016/05/05 18.30.30

___

2016.05.05 18.30.30

___

2016:05:05 18.30.30

Je nach Kamera kann man noch ein Y oder N für aktiven oder deaktiven Zeit- und Datumsstempel einstellen. Beispiel:

2016:05:05 18.30.30 Y

Dann speichert man die Datei und startet die Kamera neu.

Die Nachtsicht-Reichweite der Spycam ist nicht ausreichend

Besonders bei diskreten und kleinen Überwachungskameras kann es vorkommen, dass die unauffälligen Nachtsicht-LEDs keine so hohe Reichweite erzielen, wie man sich das vorgestellt hat. Das ist natürlich technisch bedingt. Würde man noch größere LEDs einsetzen, wäre die Videoüberwachung nicht mehr unauffällig.

Es gibt nun mehrere Möglichkeiten: Verwenden Sie z.B. eine Notlichtlampe im zu überwachenden Raum. Der Einsatz ist davon ist diskret möglich und wird nicht hinterfragt.

Ebenfalls zu bedenken ist: Kaum ein Einbrecher oder Dieb wird wirklich in kompletter Dunkelheit durch einen Bereich laufen, so dass eine erhöhte Lichtempfindlichkeit oftmals schon ausreicht.

Weitere Hinweis: Es muss auch immer etwas im Videobild sein, dass das Licht reflektieren kann. Wenn Sie erwarten in völlige Dunkelheit auf ein freies Feld zu filmen, bleibt es natürlich dunkel.

Wenn Sie eine offensichtliche Videoüberwachung einsetzen und die integrierten LEDs nicht weit genug reichen, weil der zu überwachende Bereich doch größer geworden ist, können Sie mit einem LED-Scheinwerfer für mehr Licht im Dunkeln sorgen.

Die Bildqualität der Spionagekamera ist nicht ausreichend

Verwöhnt von immer besser werdenden Smartphone-Kameras meinen viele, man könnte eine Spionage-Kameras damit vergleichen. Natürlich gibt es auch sehr hochwertige Bildsignale bei Überwachungskameras, doch je kleiner das Objektiv wird – verbunden mit einer preiswerten Lösung – desto weniger darf man erwarten, Full HD Kinofilme drehen zu können.

Wichtig ist – und das gilt es zu beachten – dass es um die Überwachung eines Bereichs geht und um das Erfassen von Beweismaterial. Es müssen also Gesichter erkannt werden. Und dafür reicht auch eine Bildqualität, die sich vielleicht nicht gerade mit dem neusten iPhone messen kann.

Möglich ist natürlich alles, aber besonders im Einsteigerbereich muss man sich im Klaren sein, wofür die Mini-Überwachungskamera gedacht ist und seine Erwartungen auf ein realistisches Maß herunterschrauben.

Die Nachtsicht lässt sich nicht einschalten

In der Regel schaltet sich die Nachtsicht bei den meisten Überwachungskameras automatisch ein. Die Geräte verfügen über einen Sensor, der bemerkt, wenn nicht mehr ausreichend Licht im Umfeld vorhanden ist. Es ist also daher kein Grund zur Verwundern, wenn kein manuelles Ein- und Ausschalten des Nachtsicht-LEDs möglich ist.

Warum löst die Bewegungserkennung der getarnten Überwachungskamera so oft aus?

Zahlreiche Überwachungskameras haben keinen integrierten PIR-Bewegungssensor, sondern vergleichen einfach das vorherige Bildsignal mit dem aktuellen Bildsignal. Kommt es dabei zu einer Veränderung, wird eine Aufnahme ausgelöst.

Das bedeutet, dass nicht nur dann, wenn jemand ins Kamerabild läuft eine Videoaufnahme gestartet wird, sondern auch, wenn sich z.B. der Lichteinfall in den überwachten Raum ändert, weil sich eine Wolke vor die Sonne schiebt. Auch wenn sich z.B. die Blätter eines Baumes im Wind bewegen, kann es zu Auslösungen kommen.

In der Regel kann man durch eine einstellbare Empfindlichkeit aber die meisten „Fehlalarme“ ausschließen. Wichtig ist eine richtige Platzierung und wenn möglich, die Auswahl eines Bereichs im Videobild, in dem  Lichteinfall oder andere Bewegungen ausgeschlossen sind.

Warum nicht jede Speicherkamera einfach einen PIR-Bewegungsensor integriert hat?

Dafür gibt es mehrere Gründe: Bei sehr kleinen Mini-Kameras ist meist kein Platz für den Sensor. Bei getarnten Spionkameras wäre der PIR-Bewegungsmelder oftmals zu auffällig.

Ein weiterer Grund ist, dass, wenn man z.B. eine Überwachungskamera mit Sichtweite von 50 Metern oder mehr hat, ein integrierter Bewegungssensor nicht ohne weitere die gleiche Reichweite erreicht. Weit entfernte Bewegungen würden also nicht mehr wahrgenommen.

Wie teste ich eine IR Fernbedienung auf Funktion?

Wenn eine Spionagekamera oder ein anderes Gerät mit Fernbedienung nicht reagiert, schließt man oft daraus, dass das Gerät selbst defekt ist. Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass die Fernbedienung leer ist oder generell einen Fehler hat.

Um nun zu sehen, ob eine Infrarot-Fernbedienung überhaupt ein Signal sendet, gibt es einen Trick:

Fernbedienung testen
Testen sie die Fernbedienung auf Funktionalität

Schalten Sie die Kamera Ihres Smartphones ein (andere Digitalkameras gehen auch). Halten Sie dann die IR Fernbedienung mit der IR-LED in Richtung Kamera. Drücken Sie eine Taste.

Wenn die LED wie hier zu sehen ist, aufleuchtet im Display der Digitalkamera, sendet die Fernbedienung ein Signal. Wenn nichts aufleuchtet, ist ein Defekt der Fernbedienung wahrscheinlich.

Fernbedienung mit Digitalkamera testen
So können Sie die Fernbedienung mit einer Digitalkamera testen

Schauen Sie sich auch unsere anderen Ratgeber an: